Hämi-Kurier – Oktober 2011

Erlebnisreiche Busfahrt des Schachclubs nach Rostock und Warnemünde

Erstmalig war ein Dreierteam für die 15. Fahrt in die neuen Bundesländer verantwortlich: Vorsitzender Toni Glückert, Kassenwart Jens Theuner und Ehrenvorsitzender Karl Nispel. Nach Schwerin, Wismar und Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern wurde in diesem Jahr die Hansestadt Rostock mit ihrem Ostseebad Warnemünde angesteuert.
Bei idealen Wetterverhältnissen brachte Busfahrer Viktor von der Firma Grund in Lehrte seine 56 Reiseteilnehmer sicher und souverän ans Reiseziel und auch wieder zurück.
Wegen der zu erwartenden Staus auf der A7, in Hamburg und auf der A1 Richtung Lübeck wurde kurzfristig die Reiseroute geändert. Über Uetze, Gifhorn auf der B4 bis Uelzen ging es weiter nach Dannenberg a.d. Elbe, wo auf dem Autohof während der 1. Pause leckere, reichlich belegte Brötchen von Bäckermeister Balkenholl verteilt wurden. Dazu versorgte Busfahrer Viktor seine Gäste mit Kaffee, Cappuccino und kühlen Getränken.
Bis zur nächsten Pause auf der Raststätte Fuchsberg östlich von Wismar wurden zuvor die Städte Ludwigslust und Schwerin passiert.
Pünktlich um 12.30 Uhr erreichte die Reisegruppe ihr Ziel, das InterCity Hotel Rostock. Zur Überraschung aller konnten sofort die Zimmer bezogen werden. Zum anschließenden Mittagessen begnügten sich die Reiseteilnehmer mit einem Tellergericht, da am Abend ein Galabuffet mit musikalischer Unterhaltung auf sie wartete.
Nach dem Mittagessen fand eine zweistündige Stadtführung durch Rostocks historisches Stadtzentrum statt. Hierbei konnte man wertvolle Zeugnisse norddeutscher Backsteingotik bewundern. Ausgangspunkt war die Marienkirche, deren Bau bereits um 1230 begann. Besonders bewundert wurden die Astronomische Uhr (1472), das bronzene Taufbecken und die Renaissancekanzel. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählten das Rathaus, Norddeutschlands älteste Universität, ein Fünfgiebelhaus, das Kröpeliner Tor und Teile der Stadtmauer.
Die Innenstadt Rostocks bekam schon vor Wende ein „Facelifting“: 1968 entstand dort der erste Bummelboulevard der DDR. Heute zeigt sie das bekannte Allerweltsgesicht deutscher City-Zentren. Rostocks DDR-Vergangenheit wird zwischen der Kernstadt und Warnemünde überdeutlich, wo in Lütten Klein und Lichtenhagen mehr als 80.000 Menschen in Einheitswohnungen leben. Die Arbeitslosenquote beträgt gegenwärtig mehr als zwölf Prozent. Das alles erfuhr die Reisegruppe während der Stadtrundfahrt durch Rostock bis zum Ortsteil Warnemünde. Dort findet man am Alten Strom und an der Westmole den Hauch von Hafenromantik, den man in der Kernstadt vermisst.
Zwei riesige Kreuzfahrtschiffe, die beiden letzten von 166 im Jahr, bildeten den Ausgangspunkt zu einem Stadtbummel entlang der Warnow bis zum Leuchtturm und zum berühmten Restaurant „Teepott“ an der Seepromenade. Dort erwartete die Gruppe zum Abschluss ihrer Reise ein leckeres 3-Gang-Menü, nachdem zuvor am Sonntagvormittag eine verkürzte Stadtführung auf dem Programm stand.
Der einzige Zwischenfall wahrend der 2-tägigen Busfahrt war während der Schifffahrt auf der Warnow zu verzeichnen. Da die Anlegestelle im Seebad Warnemünde weiträumig abgesperrt war, musste das Schiff am Ostufer in der Nähe des IGA-Geländes anlegen, wo der Bus per Handy hindirigiert wurde. Weil im Warnow-Tunnel ein namenloser Koffer entdeckt wurde, trafen die Behörden diese Sicherheitsmaßnahme.
Nach einer Stunde wurde Entwarnung erteilt; der Inhalt des Koffers hatte sich als harmlos erwiesen. In Erinnerung blieb für alle Teilnehmer der Busfahrt eine erlebnisreiche Reise mit vielen Höhepunkten.

Schachclub fahrt 2012 nach Usedom

Das ergab eine Umfrage während der diesjährigen Busfahrt nach Rostock. Die Reiseteilnehmer hatten die Wahl zwischen einer 2-tägigen Fahrt nach Stralsund und einer 4-tägigen Busreise in das Seebad Heringsdorf auf der Insel Usedom. Mit großer Mehrheit fiel die Entscheidung zugunsten der Insel Usedom. Die Teilnehmer wohnen im Hotel Pommerscher Hof“, das unbegrenzte Wohlfühlstunden in der angrenzenden Orientalischen Wellness Oase bietet. Auch ein Brauhaus gehört zu diesem Komplex, der zentral im Herzen des Seebades Heringsdorf liegt. Gefahren wird vom 04.-07. Oktober 2012. Nähere Auskunft erteilt der Reiseleiter Kari Nispel. Da nur noch wenige Restplätze zur Verfügung stehen, entscheidet die Reihenfolge der Anfragen bzw. Anmeldungen.

Klaus Scheibe wurde Pokalsieger und gewann das Vorgabeturnier

Zum 7. Mal seit 2004 gewann Klaus-Peter Scheibe aus Arpke das traditionelle Pokalturnier, das alljährlich im K.O.-System ausgetragen wird. Den 2. Platz belegte Christian Grimm vor Michael Engler und Bruno Lamm, die sich den 3. Platz teilen.
Auch im Vorgabeturnier, das vor vielen Jahren von Heinrich Behrens, dem Gründer des Schachclubs, zur Verbesserung der Spielstärke geschaffen wurde, siegte Klaus-Peter Scheibe mit 5,5 Punkten vor Clubmeister Dieter Hübner (4,5 P.) und Bruno Lamm (3,5 P.).
Für die Wertung des Blitzranglistenturniers waren 5 Spielabende ausschlaggebend. Mit einer Erfolgsquote von 89 Prozent siegte die Bundesliga-Spielerin Barbara Michalek vor Clubmeister Dieter Hübner (78 %) und Bruno Lamm (44 %).
Der amtierende 3-fache Blitzmeister Karl-Heinz Dins konnte an diesem Turnier nicht teilnehmen.
Bis zum Ende des Jahres fallen die Entscheidungen im Meister- und Vormeisterturnier.
Außerdem finden noch ein Schnellturnier und die traditionelle Blitzmeisterschaft statt.
Der Start in die Punktspielsaison der Mannschaftswettkämpfe 2011/2012 findet am 09. Oktober statt.