Chronik

26. Februar 1947

Am 26. Februar 1947 wurde der Schachclub im Gasthaus Nieschlag (später Schaper) gegründet. Elf Schachfreunde waren bei der Gründung anwesend. Geleitet wurde die Versammlung von Heinreich Behrens. Die Übungsabende fanden mittwochs statt.

Erster Vorsitzender wurde Heinrich Behrens. Er war Abteilungsleiter bei den Stadtwerken Peine und auchin der Kommunalpolitik tätig. Zeitweise war er stellvertredender Bürgermeister von Hämelerwald. Für seine jahrelange kommunalpolitische Tätigkeit erhät er 1982 als erster Hämelerwalder das Bundesverdienstkreuz.

50er und 60er Jahre

Hämelerwald hatte eine A und eine B Mannschaft. Spieler zu der Zeit waren u.a. Karl Nispel, Heinrich Behrens, Erwin Mattke, Hansjürgen Künnemann, Friedrich Aselmann und Wilfrid Finger.

Der Schachclub war wegen zu hoher Beiträge aus dem Deutschen Schachbund ausgetreten und spielt stattdessen im Schachkreis Peine-Burdorf, dem etwa ein Dutzend Vereine angehörten, u.a. Vereine aus Sievershausen und Vöhrum. Gretenberg galt mit 4 Mannschaften als Schachmetropole des Schachkreises. Vorsitzender des Schachkreises war zeitweise Siegfried Werner. Auch Heinrich Behrens und Karl Nispel bekleideten Ämter im Schachkreis.

Gespielt wurde zu der Zeit hauptsächlich im Jägerhaus. Die Mannschaftsspiele fanden in der Regel Samstagabends statt und es war nicht unüblich, während der Partien zu rauchen und Alkohol zu trinken.

Der Inhaber des Jägerhauses, Alfred Munzel, stiftete auch den Wanderpokal Hirsch des Jägerhauses, der fortan an den erfolgreichsten Spieler bei den Mannschaftsspielen vergeben wird.

Die Siebziger

Im Frühjahr 1972 feiert der Schachclub sein 25jähriges Bestehen. Für die Feier im Jägerhaus gab es Spenden von anderen Vereinen.

Irgendwann wurd das Jägerhaus von der Familie Munzel aufgegeben, die in den Harz gezogen sind. Dann wurde in der Gaststätte „Zur Linde“ gespielt, an der Kreuzung gegenüber vom heutigen Seniorenheim. Der Wirt beklagte sich aber, dass zu wenig getrunken würde und so wechselte man an den Waldsee.

1973 übernimmt Fritz Klinke den Vorsitz. Fritz Klinke war Mitglied im Gemeinderat und nach der Gebietsreform Ratsherr in Lehrte.

Am 1.8.1975 wurde der Grundstein für das Begegnungszentrum (BGZ) gelegt und am 2. Mai 1976 fand die Einweihungsfeier statt. Es wurde um Spenden bei den Mitgliedern gebeten für die Möbelausstattung des neuen Clubraums. Spender waren u.a. Fritz Klinke, Wilfrid Finger, Erwin Mattke, Heinrich Behrens, Udo Hübner, Paul Janßen, Heinz Theuner und Karl Nispel.

Dennoch musste ein Darlehen aufgenommen werden, das über die nächsten Jahre abbezahlt wurde. Die Räumlichkeiten werden dem Schachclub von der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt.

1977 fand ein besonderes Schachvergnügen zum 30jähigen Jubiläum im kleinen Saal der Gaststätte Fricke in Sievershausen statt.

1978 übernimmt Paul Janßen die Jugendarbeit von Klaus Holzberger. Zu der Zeit erscheinen knapp 30 Schüler und Jugendliche zu den Trainings. Paul Janßen blieb über 40 Jahre Jugendwart.

Die Achtiziger

1980 stirbt Fritz Klinke im Alter von nur 44 Jahren. Er war bis dahin nicht nur Vorsitzender, sondern auch einer der besten Spieler des Vereins. Gerhard Friedrichs übernimmt den Vorsitz des Vereins.

Anfang der 80er Jahre hatte der Schachclub 108 Mitglieder, davon 48 aktive. Das dürfte der Höchststand des Vereins gewesen sein. Der allgemeine Spielbetrieb findet im BGZ statt, in dem es 1981 noch einmal größere Umbauten gab. Größere Veranstaltungen (Blitzturnier, Hauptversammlungen, Weihnachtspreisskat, Spargelessen, Wintervergnügen) werden im Feuerwehrheim in der Försterstraße (heute eine Autowerkstatt) veranstaltet.

1984 übernimmt Karl Nispel den Vorsitz. Er bleibt Vorsitzender bis 2011.

1985 stirbt Heinrich Behrens. Seine Witwe Martha Behrens stiftet im Folgejahr den Heinrich Behrens Gedächtnispokal, der seitdem an den Schachspieler des Jahres vergeben wird.

Seit 1986 findet jährlich eine Clubreise statt, an der auch Nicht-Vereinsmitglieder teilnehmen können. Die Clubreise startete als Wandertag, wandelte sich aber schnell zu mehrtägigen Busreisen.

Ende der Achtziger wechselt der Schachclub vom Schachbezirk Braunschweig in den Schachbezirk Hannover.