Schachclub beging 25. Geburtstag
Peine siegte im Jubiläumsturnier / Verdiente Mitglieder geehrt
Vierzehn Tage lang stand der Schachclub Hämelerwald im Zeichen seines 25jährigen Bestehens. Den Auftakt bildete eine Jubiläumsfeier, zu der die örtlichen Vereine, Institutionen und Verbände Abordnungen entsandten. Vertreten waren der Sportverein „SV Adler“ , der „KKS Tell“, die Singgemeinschaft, das Bürgercorps, die Junggesellschaft, die Freiwillige Feuerwehr, der Reichsbund, die Kreissparkasse, die Volksbank, die hiesige Post, die Schule und der Verwaltungsausschuß der Gemeinde. Zu den Festteilnehmern zählten auch die Schachvereine Peine, Lehrte, Vöhrum und Gretenberg, die bereits am Nachmittag mit je einer Mannschaft am
Jubiläumsturnier des Clubs teilnahmen. Hämelerwald selbst war mit vier Blitzmannschaften vertreten.
Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Heinrich Behrens trug Ehrenmitglied Erich Gernhöfer die wichtigsten Ereignisse des Schachclubs in Versen vor. Karl Nispel, stellvertretender Vorsitzender, hatte eine Chronik zusammengestellt, die die Entwicklung des Schachclubs bis zur heutigen Bedeutung aufzeigte.
Es folgten die Glückwünsche der Gemeinde sowie der anwesenden Vereinsvertreter. Zurück blieb ein reichgedeckter Geburtstagstisch, der neben zahlreichen Geldgeschenken, zwei Schachuhren, eine Wandplakette und einen Wanderpokal enthielt, der vom Schachverein Peine gestiftet wurde. Zur Wiederbelebung des ehemaligen Schachkreises Peine-Burgdorf soll alljährlich ein Turnier veranstaltet
werden.
Im Mannschaftswettbewerb des Jubiläumsturniers siegte Peine I mit 6,5 Punkten vor Gretenberg I (6 Punkte) und Lehrte (5,5 Punkte). Auf den weiteren Plätzen folgten Hämelerwald I, Vöhrum I, Hämelerwald II, III und IV. Bester Einzelspieler war Kaufhold (Gretenberg), der das Turnier ungeschlagen beendete. Mit sechs Siegen und einem Remis belegten Henschel (Peine) und Klinke (Hämelerwald) gemeinsam den 2. Platz vor Detlef Seeler, der sechs Siege erkämpfte. Im Auftrage des Festausschusses überreichte Fritz Klinke den Siegern die vom Club gestifteten Ehrenpreise.
Der Höhepunkt der Jubiläumswochen war ein großer Festball. Nach einem gemeinsamen Essen überbrachte Bürgermeister Werner Sander die Glückwünsche der Gemeinde und überreichte einen Tischwimpel. Zuvor hatte sich Vorsitzender Behrens in seiner Festansprache poetisch betätigt. Vor dem Tanz wurden die Spieler und passiven Mitglieder ausgezeichnet. Die silberne Vereinsnadel erhielten Heinrich Behrens, Erich Gernhöver, Fritz Klinke, Waldemar Krüger, Adolf Munzel und Karl Nispel. Mit einem Blumenstrauß wurde Klubwirtin Thea
Munzel bedacht. Sieben weitere Schachfreunde wurden durch Überreichung des neugeschaffenen Clubabzeichens geehrt: die beiden ehemaligen Kreisvorsitzenden Werner Timm und Siegfried Werner,
Bürgermeister Werner Sander und die aktiven Spieler Eduard Schindler, Josef Tombers, Wilfried Finger und Schachringpräsident Alfred Sandmann.
Die diesjährigen Meister: Waldemar Gudwitz (Klubmeister), Heinrich Behnens (erfolgreichster Spieler), Karl Nispel (Meister der B-Klasse) nahmen Urkunden und Wanderpokale entgegen. Karl Nispel überreichte dem diesjährigen Blitzmeister Fritz Klinke den Willi-Schürmann-Wanderpreis, der in seinen endgültigen Besitz übergeht.
Ein Zinnpokal, gestiftet von Ehrenmitglied Erich Gernhöfer, wird die Spieler schon bald zu erneuter Aktivität zwingen. Auf dem nächsten Übungsabend wird der Startschuß zu einem Kandidatenturnier gegeben, auf dem jeder Spieler jeden „fordern“ kann.
