Die Hämelerwalder Schachspieler haben es geschafft! Nachdem die Saison für den Schachclub Hämelerwald ungeheuer spannend verlaufen ist, kann voller Stolz verkündet werden: Der Schachclub ist aufgestiegen!
Es steht aber jetzt schon fest, daß auf den Schachclub eine sehr schwere Saison zukommt. Beim Schach ist es ähnlich wie beim Tennis möglich, einzelne Spieler nach Ranglistenpunkten zu vergleichen. Wenn man nun diese Ranglistenpunkte – beim Schach Ingo- oder Elozahlen genannt – der Hämelerwalder Schachspieler mit denen anderer Spieler in der Bezirksliga vergleicht, könnte einem Angst und Bange werden. Die Bezirksliga ist nicht umsonst die höchste Spielklasse im Schachbezirk Hannover. Trotzdem wird nicht gleich die Flinte in das berühmte Korn geworfen, sondern genauso gekämpft, wie in der letzten Saison. Auch dort in der Bezirksklasse hat man den Hämelerwaldern auf Grund der Ingozahlen höchstens einen Mittelplatz zugetraut. Und was ist daraus geworden?
Es soll an dieser Stelle einmal alle Schachfreunde genannt werden, die den Aufstieg in die Bezirksliga ermöglicht haben: Der Spitzenspieler Karl-Heinz Dnins, sein möglicher Nachfolger Axel Scheibe, dessen Vater und ehemaliger Oberligaspieler Klaus-Peter Scheibe, der Youngster und Blitzschachmeister Norman Stab, die beiden amtierenden Clubmeister Dieter Hübner (der Kämpfer) und Karl-Heinz Meyer (der alte Hase), das erfolgreiche Vater-Sohn-Gespann Eduard (immer für eine Überraschung gut) und Meik Schindler, der verläßliche Ersatzspieler Jens Theuner und der Mannschaftsführer Armin Beckert.
Zum Saisonende wird leider ein Platz in dieser Mannschaft frei, da der Mannschaftsführer Armin Beckert auf beruflichen Gründen nach Süddeutschland verzieht. Sollte sich also ein Leser berufen fühlen, diese Lücke zu schließen, so ist er berzlich eingeladen, sich auf Herz und Nieren prüfen zu lassen (rein sachlich gesehen). Aber auch reine Hobbyspieler oder Spieler mittleren Niveaus sind jederzeit gern in Schachclub gesehen.
Neben den vereinsinternen Turnieren kann man sich in der zweiten Mannschaft erste Sporen verdienen. Und wer nur eine gemütliche Partei bei einen gemütlichen Plausch spielen möchte, findet im Schachclub ebenfalls
viele Gleichgesinnte.
