Hämi-Kurier – Februar 1994

Erfolgreiche Verteidigung der Clubmeisterschaft

32 Spieler des Schachclubs Hämelerwald beteiligten sich an den 6 clubintemen Turnieren der letztjährigen Schachsaison, die mit dem Schachvergnügen im „Adlerhorst“ ihren Abschluß fand. Vorsitzender Karl Nispel ehrte die erfolgreichen Spielerinnen und Spieler und überreichte ihnen wertvolle Pokale, Medaillen und Urkunden. Nachdem A. Scheibe bereits vordere Plätze im Blitzranglistentumier und in der Blitzmeisterschaft erringen konnte, gelang es ihm emeut, seinen Titel als Clubmeister zu verteidigen. Den 2.Platz belegte sein Vater, Klaus-Peter Scheibe. Nach dem System Sonnebom-Berger mußte wegen Punktgleichheit der 3. Rang ermittelt werden. Die Entscheidung fiel zugunsten von Karl-Heinz Dins. So mußte sich Michael Foth mit dem undankbaren 4. Platz begnügen.

Wilfrid Finger siegte im Vormeisterturnier

Im Vormeistertumier siegte Spielwart Wilfrid Finger mit 12:4 Punkten und steigt damit auf in die Meisterklasse. Nach Sonnebom-Berger errang Andreas Voges mit 10:6 Punkten den 2. Platz vor Lutz Sandmann, der ebenfalls 10:8 Punkte erkämpfte. Im Haupttumier errang der Senior der aktiven Spieler, Kurt Pankau mit 7:5 Punkten einen beachtlichen 3. Platz. Sieger wurde Tobias Naß-Rasier vor Dr. Friedrich Aselmann. Eine weitere Trophäe wurde mit dem „Hirsch des Jägerhauses“ an den erfolgreichsten Spieler in den Mannschaftswettkämpfen vergeben. Mit vier Siegen und vier Remis, ohne eine Niederlage, war Michael Foth am erfolgreichsten vor Axel Scheibe, der ebenfalls viermal siegte, dreimal remis spielte und zweimal verlor. Mit drei Siegen, fünf Remis und einer Niederlage belegte Spitzenspieler Klaus-Peter Scheibe den 3. Platz.

Axel Scheibe erneut Schachspieler des Jahres

Höhepunkt der Siegerehrung war die Verleihung des Titels „Schachspieler des Jahres 1993“ , der mit dem Gewinn des wertvollen Heinrich-Behrens-Gedächtnis Pokals verbunden ist. Obwohl die Entscheidung im Pokalturier noch aussteht, hier haben A. Scheibe und Dieter Hübner das Endspiel erreicht, wurde A. Scheibe aufgrund des großen Punktvorsprunges nach 1992 emeut zum „Schachspieler des Jahres“ gekürt. Die Stifterin Martha Behrens überreichte den Wanderokal.