Erlebnisreiche Busreise in den Spreewald
Zur 3-tägigen Busfahrt des Schachclubs nach Lübben im Spreewald konnte Vorsitzender Toni Glückert 32 Frauen, 18 Männer und einen 4-jährigen Jungen begrüßen. Sein Dank galt dem Ehrenvorsitzenden Karl Nispel, der zum 30. Mal als Reiseleiter für den Programmablauf verantwortlich zeichnete.
Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen herbstlichen Temperaturen erreichte die Reisegruppe ohne jegliche Verkehrsbehinderungen am frühen Nachmittag das Hotel „Spreeblick“ in Lübben, wo das 3-tägige Spreewaldfest für zahlreiche Überraschungen sorgte.
Nach einer fast 2-stündigen Stadtführung in 2 Gruppen zählte nach dem Abendessen der Besuch des Chorkonzertes in der voll besetzten Paul-Gerhard-Kirche zum Höhepunkt des 1. Tages. Insgesamt 11 Chöre aus Lübben und der Nachbarorten bereiteten den Zuhörern einen musikalischen Genuss. Als Gastchor war der Werks-Chor der Hüls AG aus Marl (NRW) vertreten. Auch die Zuhörer wurden in den Programmablauf eingebunden mit einem gemeinsamen Singen des Kanons „Im Spreewald“:
„Im Spreewald muss man springen können, von Kahn zu Kahn sich schwingen können und singen können, ja singen können, muss man vor allen Dingen können.“
Im Mittelpunkt des 2. Tages stand eine mehrstündige Kahnfahrt in 2 Gruppen auf der Spree und einigen Seitenkanalen rund um Lübben. Die Reiseteilnehmer ließen sich von zwei Spreewaldgondolieren durch die stille, romantische und eigenwillige Auen- und Moorlandschaft staken. Während ausgedehnte Erlen- und Eschenwälder auf sumpfigen Böden vorüberzogen, konnte man in aller Ruhe Tiere beobachten, die andernorts bedroht oder bereits ausgestorben sind. Die 4-stündige Kahnfahrt, lediglich unterbrochen durch eine kurze Kaffeepause, zählte für alle Reiseteilnehmer zu den Erlebnissen von bleibender Erinnerung.
Nach dem Abendessen, geboten wurde ein spreewaldtypisches Buffet, stand zum Ausklang des Tages ein Höhenfeuerwerk mit musikalischer Unterhaltung auf dem Programm.
Am Vormittag des 3. Tages fanden die Reiseteilnehmer ausreichend Gelegenheit, den traditionellen Spreewaldmarkt zu besuchen. Mit Schauvorführungen und viel Liebe zum Detail konnte man die Traditionen und das Handwerk hautnah beobachten. Fast vergessene Handwerkskunst vom Holzschuhmacher über die vieifältigen Techniken des Ostereierverzierens bis zum Sauerkraut stampfen anno dazumal wurden mit viel Spaß beim Zuschauen und Mitmachen präsentiert. Aber nicht nur Handwerkern konnte man hier über die Schulter schauen. Auch regionale Spezialitäten vom beliebten Plins bis zur unverzichtbaren Spreewaldgurke wurden von fleißigen Händen nach traditionellen Rezepten frisch zubereitet und mundeten im bunten Festgetümmel nochmal so gut.
Am frühen Nachmittag starteten 38 festlich geschmückte Kähne unter dem Motto „Die Welt im Spreewald zu Gast“ zum Lübbener Kahnkorso. Tausende Besucher aus nah und fern säumten die Ufer zu beiden Seiten der Spree und erfreuten sich an den musikalischen Darbietungen.
Während der anschließenden Rückfahrt waren sich alle einig, die 30. Busfahrt des Schachclubs zählte zu den besonderen Erlebnissen. Vorsitzender Toni Glückert dankte allen, die dazu beigetragen haben: Reiseleiter Karl Nispel, Kassenwart Jens Theuner und Busfahrer Andreas Zornkau von der Busfirma Grund in Lehrte.
Spreewalder Lebensrezepte:
Was macht den Spreewälder stark?
Knedel, Leinöl und Quark.
Was schmeckt am zur Sonntagsruh?
Kaffee und Plinze dazu.
Was werd er immer lieben?
Grützwurscht und große Grieben.
Was giebt am Mut und Zorn?
Alter Cottbuser Korn.
Was klärt den Kopp bei Mann und Frau?
Saure Gurken aus Lübbenau.
Was bringt der Spreewald uns noch auf den Tisch?
Zwiebeln, Spargel, Meerrettich und Fisch.
31. Busreise des Schachclubs bereits perfekt
Ziel der 31. Busreise des Schachclubs vom 09.-11. September 2016 ist die Stadt Brandenburg an der Havel mit einem Ausflug an den Beetzsee und nach Ribbeck. Vorrangig teilnahmeberechtigt sind alle Clubmitglieder und die diesjährigen Teilnehmer der Spreewaldfahrt. Auskunft erteilt Ehrenvorsitzender Karl Nispel.
Karl-Heinz Dins gewann Schnellschachturnier
Insgesamt 9 Spieler beteiligten sich am Schnellschachturnier 2015. Zunächst wurden in 2 Vorrunden die 5 besten Spieler für die Endrunde ermittelt. Bei Punktgleichheit war der direkte Vergleich ausschlaggebend für die Platzierung. Mit 3 Siegen gewann Karl-Heinz Dins das Schnellschachturnier 2015 vor dem Titelverteidiger Klaus-Peter Scheibe, der ebentalls dreimal siegte. Platz 3 belegte Jens Theuner vor Michael Engler und Marius Göcke. Sieger der Trostrunde wurde Udo Lehmann (3 Siege) vor Benjamin Bank (2 Siege), Jonas Engler
(1 Sieg) und Sebastian Kusserow.
SV Laatzen 3 – SC Hämelerwald 7:1
Da 7 Hämelerwalder Spieler wegen ihrer Teilnehme an der Busfahrt in den Spreewald am ersten Spieltag nicht zur Verfügung standen, war Laatzen mit einer Spielverlegung einverstanden. Dennoch reisten die übrigen 6 verbliebenen Spieler chancenlos nach Laatzen, wo sie eine 7:1 Niederlage hinnehmen mussten. Lediglich Friedrich Brennecke und Jonas Engler spielten remis zwei Partien gingen kampflos verloren.
SC Hämelerwald 2 – SD Isernhagen 3 2,5 : 5,5
Auch im 2. Punktspiel der Kreisklasse Ost musste sich die 2. Hämelerwalder Mannschaft, die leider auf 3 Stammspieler verzichten musste, deutlich geschlagen geben. Lediglich Hansjürgen Künnemann konnte als einziger seine Partie gewinnen. Remis spielten der Senior aller aktiven Spieler Friedrich Brennecke, Jugendspieler Jonas Engler und Dietmar Lange.
SK Wennigsen – SC Hämelerwald 2,5 : 5,5
Einen klaren Sieg konnte die 1. Hämelerwalder Mannschaft, die in stärkster Besetzung angetreten war, in der Bezirksklasse erringen. Mit 5,5:2,5 Brettpunkten besiegten sie den SK Wennigsen. Für Hämelerwald gewannen Klaus-Peter Scheibe, Karl-Heinz Dins, Meik Schindler und Jens Theuner. Remis spielten Barbara Michalek, Christian Garlisch und Michael Engler. Lediglich Marius Göcke musste sich im Endkampf geschlagen geben.
