Hämi-Kurier – Februar 2003

Karl-Heinz Dins wurde zum 3. Male Schachspieler des Jahres

Omar Zuri gewann Meisterturnier
Rund 40 Spieler des Schachclubs Hamelerwald beteiligten sich an den acht clubinternen Tumieren des Spieljahres 2002, das mit dem traditionellen Schachvergnügen am 8. Februar 2003 um 19 Uhr im Hotel Fricke seinen Abschluss findet. Nach einem kalt-warmen Buffet wird Vorsitzender Karl Nispel die erfolgreichsten Turnierteilnehmer ehren und sodann den „Schachspieler des Jahres“ küren. Anschließend werden das „Zappa-Duo“ und Unterhaltungskünstler „Benny“ für Stimmung und Unterhaltung sorgen.
Zum 3. Male wurde Karl-Heinz Dins „Schachspieler des Jahres“ und errang damit den Heinrich-Behrens-Gedächtnis-Pokal. Mit 41 Punkten siegte er vor Omar Zuri (38 Punkte) und Klaus-Peter Scheibe (32 Punkte). Ausschlaggebend für die Wertung sind die Platzierungen in den einzelnen Turnieren und das Abschneiden in den Mannschaftswettkämpfen.

Im Meisterturnier siegte ungeschlagen Omar Zuri (Afghanistan) mit 9:0 Punkten vor Karl-Heinz Dins (7,5 Punkte) und Dr. Rolf Winter (5,5 Punkte), der auf Grund der besseren Buchholz-Wertung Norman Stab auf den 4. Platz verwies.
Auch im Vormeisterturnier musste die Buchholz-Wertung herangezogen werden. So siegte punktgleich Dr. Friedrich Aselmann vor Alfred Sandmann. Mit 6,5 Punkten belegte Paul Janßen den 3. Platz vor Friedrich Brennecke (6,0 Punkte).
Im Hauptturnier dominierten die Schüler und Jugendlichen. Mit 7,0 Punkten gewann Robert Winter das Turnier vor Gudrun Jurgeit (6,0 Punkte) und Martin Kupke (ebenfalls 6,0 Punkte).
Das Endspiel des Pokalturniers bestreiten Karl-Heinz Dins und Dimitri Pauls. Omar Zuri und Norman Stab belegen gemeinsam den 3. Platz.
Erfolgreichster Spieler in den Mannschafts-Wettkämpfen und damit Gewinner des Fritz-Klinke-Gedächtnispreises ist der mehrfache „Schachspieler des Jahres“ Klaus-Peter Scheibe aus Arpke. Er gewann fünf Partien und spielte fünfmal remis. Mit fünf Siegen, vier Remis und einer Niederlage belegt Meik Schindler den 2. Platz, gefolgt vom langjährigen Spielwart Wilfrid Finger.

Gerhard Krüger siegte im Preisskat vor Frank Benkwitz

Zum 22. Mal veranstaltete der Schachclub Hämelerwald zum Ende des Jahres 2002 seinen traditionellen Preisskat im Begegnungszentrum der evang. Kirchengemeinde. Insgesamt beteiligten sich 35 Spieler aus acht Vereinen an dem Turnier, das nach den Regeln des Skatverbandes ausgetragen wurde.
Dank zahlreicher Sachspenden von der Sparkasse der Region Hannover, von der Volksbank Peine, vom Architekturbüro Theuner, vom Autohaus Balke und von den Clubmitgliedern Martha Behrens, Klaus-Peter Scheibe, Karl-Heinz Dins, Toni Glückert und Karl Nispel wurden alle Teilnehmer mit einem Preis bedacht. Nach dem zweiten Durchgang wurde zur Stärkung aller eine zünftige Schlachteplatte gereicht, die der Obermeister der Fleischerinnung, Heinz Böhnisch, geliefert hatte.
Mit 2184 Punkten war Gerhard Krüger zum 2. Male erfolgreich. Es folgten Frank Benkwitz (2095 Punkte), Wilfried Balke (1973 Punkte), Lothar Benkwitz (1949 Punkte), Bernd Kothe (1877 Punkte) vom Umweltamt der Stadt Lehrte und Alfred Sperlich (1722 Punkte).
Christine Sperlich, die einzige Frau des Turniers, belegte den 7. Platz mit 1653 Punkten. Die Ehre des Schachclubs rettete Klaus-Peter Scheibe mit dem 8. Platz vor Hansjürgen Künnemann und Reneé Friedrich. Vorsitzender Karl Nispel (1313 Punkte) musste sich mit dem 15. Platz begnügen. Die ehemaligen Turniersieger Heinz Theuner (12.), Gerd Schädel (20.), Klaus Menzel (21.) und Mathias Raabe (23.) hatten weniger „Kartenglück“. Dazu zählte auch der amtierende Meister von Pichl, Engelhard Schmidt, der mit 1236 Punkten genau im Mittelfeld landete.